Gestern haben wir den Bertl am Flughafen eingesammelt. Nun dürft ihr aber nicht glauben, damit sei er am Ziel seiner Reise angekommen. Nach einer erholsamen Nacht im Hotel Acores in Porto Alegre, haben wir bis zur Abfahrt des Busses, der uns die nächsten 535 km unserem vorläufigen Endziel - Hermenegildo - näher bringen soll noch ein wenig Zeit und so machen wir einen kleinen Spaziergang durch Porto Alegre. Ein paar Worte zu Porto Alegre...
Porto Alegre ist die Landeshauptstadt des brasilianischen Bundeslandes Rio Grande do Sul, dem südlichsten Bundesstaat Brasiliens.
Bertl ist bereits halb erschlagen von all den neuen Eindrücken. Taxifahrt fand er rasant...hm ich fand sie normal. Aber wie schon erwähnt. Die Anreise ist noch lange nicht beendet, denn nun geht es zum Busbahnhof um den Mittagsbus nach Santa Vitoria do Palmar zu erwischen.
Ganze 8 Stunden wird es dauern, bis uns dieser Bus endlich nach Hause bringen wird. Ganz wohl ist dem Bertl bei dem Gedanken an die lange Fahrt nicht, aber es hilft nix...da müssen wir durch.
Nach rund 250km macht unser Bus ja zum Glück eine kurze Pause an einem netten gepflegten Rasthaus.
Und in gewohnter Weise...mehr Fotos gibts hier :
http://picasaweb.google.de/bayernbert/EinBayerInBrasilien01AnreiseBrasiliaPortoAlegreGlucklicherHafen#
Dienstag, 31. August 2010
Ein Bayer in Brasilien oder...
Bertl erobert Südamerika....
Sonntag 29.Aug. 2010. Herbert ist auf dem Weg nach Brasilien. Mit wackeligen Knien und voller Ungewißheit was die nächsten 4 Wochen für in bereit halten. Doch neben dieser Ungewißheit gilt ja zuerst einmal die Flugangst zu überwinden. Denn um zu uns zu kommen, müssen etliche Flugstunden zurück gelegt werden. Zweimaliges Umsteigen in fremden Ländern bewältig werden. Doch dann ist es endlich soweit...nach 26 bangen, aufregenden Stunden ist er müde, aber glücklich in Porto Alegre gelandet.
Sonntag 29.Aug. 2010. Herbert ist auf dem Weg nach Brasilien. Mit wackeligen Knien und voller Ungewißheit was die nächsten 4 Wochen für in bereit halten. Doch neben dieser Ungewißheit gilt ja zuerst einmal die Flugangst zu überwinden. Denn um zu uns zu kommen, müssen etliche Flugstunden zurück gelegt werden. Zweimaliges Umsteigen in fremden Ländern bewältig werden. Doch dann ist es endlich soweit...nach 26 bangen, aufregenden Stunden ist er müde, aber glücklich in Porto Alegre gelandet.
Donnerstag, 26. August 2010
Sollen Hunde fernsehen ?
Da wir ja nun selber wieder auf den Hund gekommen sind....
Klein Scooby nun 5 Monate alter Labradormischling...machen wir uns natürlich auch so unsere Gedanken
um seine Erziehung, Ernährung und auch Bildung...
So googelte ich mich also durch so einige Seiten zum Thema...von Hundschule, über Impfungen, Ernährungstipps und Pflegeanleitungen für seine Schlappohren, bis hin zur Konsultation eines Tierkommunikators...
der mir versicherte, Klein Scooby sei die Reinkarnations meines Hamster, der im Jahr 1982 von meinem Cockerspaniel gefressen wurde....
Doch den wohl wertvollsten aller Tipps fand ich hier und komme nicht umhin, ihn mit meinen Freunden und anderen Tierliebhabern zu teilen
http://www.youtube.com/watch?v=RJp_uPtA4UY&feature=related
Sorry Feunde...wie gehabt...nehmt nicht alles so ernst....
Klein Scooby nun 5 Monate alter Labradormischling...machen wir uns natürlich auch so unsere Gedanken
um seine Erziehung, Ernährung und auch Bildung...
So googelte ich mich also durch so einige Seiten zum Thema...von Hundschule, über Impfungen, Ernährungstipps und Pflegeanleitungen für seine Schlappohren, bis hin zur Konsultation eines Tierkommunikators...
der mir versicherte, Klein Scooby sei die Reinkarnations meines Hamster, der im Jahr 1982 von meinem Cockerspaniel gefressen wurde....
Doch den wohl wertvollsten aller Tipps fand ich hier und komme nicht umhin, ihn mit meinen Freunden und anderen Tierliebhabern zu teilen
http://www.youtube.com/watch?v=RJp_uPtA4UY&feature=related
Sorry Feunde...wie gehabt...nehmt nicht alles so ernst....
Mittwoch, 21. Juli 2010
Dr. House - Aber sonst gesund
Aber sonst gesund....
denn beim kleinsten Befund, werfe ich mir kunterbunt meinen Pillen in den Schlund....
und mach die Pharmaindustrie gesund.....
denn beim kleinsten Befund, werfe ich mir kunterbunt meinen Pillen in den Schlund....
und mach die Pharmaindustrie gesund.....
Montag, 3. Mai 2010
Gedanken zu esoterischen, spirituellen, magischen und energetischen Praktiken.
Liebe Freunde meines kleinen unbedeutenden Blogs...
gelangweite Leserschaft...
Ich habe mich in den letzten Tagen mehrfach gefragt :
Warum beschäftigen wir Menschen uns mit esoterischen, spirituellen, energetischen oder magischen Praktiken?
Dank der modernen Medien (Filmindustrie, Internet etc.) glauben viele Menschen, es bedürfe lediglich einiger einstudierten Handbewegungen, stilvoll in Szene gestellter Kerzen, ein wenig Rauch aus einer bei Lidl (keine Werbung) erworbenen Teekräutermischungen und selbstredend einem "magischen Mantel" (der darf unter gar keinen Umständen fehlen ! - am besten bei Ebay günstig ersteigert - von einem anderen Hobbymagier) und schon verwandelt man sich in eine Hexe, einen Heiler, einen Wahrsager, ein Medium, oder sonst was beeindruckendes. Dann werkelt man sich noch rasch einen magischen Kreis und Schwuppdiwupp, erscheinen die tollsten Gestalten. Diese kann man dann ohne zu zögern als Engel, Dämonen, Götter, aufgestiegene Meister oder was sich sonst noch so trollt auf diesem bunten Markt bezeichnen.
Und all diese herbeigerufenen Gestalten haben nichts weiter im Sinn, als ihren Beschwörern sofort und augenblicklich, jeden Wunsch von den Lippen abzulesen und selbstredend - Sofort zu erfüllen!
Für all jene Beschäftigungen - und das ist das Beste daran - bedarf es keinerlei Vorkenntnisse und ein jeder kann alles erreichen, ohne auch nur den Hauch von Verantwortungsbewußtsein.
Zum Glück ist es doch in Wahrheit nicht ganz so einfach.
In der Tat sieht es so aus, dass der Antrieb eines Menschen sich mit energetischen, magischen, spirituellen oder esoterischen Themen zu beschäftigen, oftmals aus deren eigener Frustration, aus ihrem Zorn, ihrer Wut, ihrer Angst oder mangeldem Selbstbewußtsein zu finden ist.
Frustrierte Zeitgenossen glauben oftmals ihr Leben, ihr Schicksal nicht durch eigene Kraft in den Griff bekommen zu können. Sie suchen nach Lösungen für ihre Problemchen. Lösungen bei denen sie nicht selber aktiv werden müssen, oder gar die Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen müssen.
Sie leben in dem Wahn, ein bisschen Fidifidi hier, eine hübsche Verkleidung da und all ihre Probleme lösen sich auf Nimmerwiedersehen in Luft auf. Für diese Menschen sind magische, esoterische, spirituelle etc Themen "Die Entschuldigung", die "Fluchmöglichkeit" , sich nicht mit sich selbst beschäftigen zu müssen. Nicht die Verantwortung übernehmen zu können, das Brett vor ihrem Kopf nicht beseitigen zu müssen. Sie wollen einfach nicht in sich selbst, in ihrem Innersten nachsehen müssen, weil sie erkennen könnten, dass 98% ihrer Probleme von ihnen selbst verursacht werden und diese sich ganz einfach durch ein paar kleine Veränderungen ihres Denkens oder Handelns beseitigen ließen.
Kommt ja überhaupt nicht in Frage!
Ich bin ein Magier! Ich bin ein Heiler! Ich bin ein Medium! Ich bin eine Hellseherin! Ich bin eine "Wasweißichnichtnochalles" !
Meine Probleme sind doch nicht MEINE Schuld! Es sind die negativen Energien, der böse Blick meiner Nachbarin, die negativen Geistwesen die andere mir geschickt haben, das Hemd das der Metzger heute morgen an hatte ist Schuld....
Alle, alles mögliche ist Ursache meiner Probleme, aber doch nicht ICH !
Und außerdem gehöre ich einer geheimen, wichtigen, elitären Elite an. Das niedere Gewürm in meinem unmittelbaren Umfeld hat mir gefälligst den nötigen Respekt uneingeschränkte Bewunderung und Hochachtung entgegen zu bringen.
Nein, nicht ich bin es, die/der auf dem Holzweg ist. Nicht ich bin es der/die nur noch hanebüchenden Schwachsinn von sich gibt.
Ihr seid es, die mein Genie nicht erkennen, geschweige denn zu würdigen wissen. Ihr seid die Dummköpfe, die nicht begreifen, dass ich Euch mit ein paar gemurmelten Worten vernichten könnte. Nur meine unendliche Güte bewahrt Euch vor einem Schicksal, dass so grausam ist, dass es mir schon allein bei dem Gedanken daran schaudert.
Also ! Wenn Du schon keinen Respekt vor mir hast, dann zittere wenigstens vor Angst!
Noch problematischer erweist sich die Spezies "Mensch", die sich selbst für noch begnadeter als die ohnehin schon Begnadeten halten.
Sie behaupten oftmals von sich (ohne das man auch nur ansatzweise danach gefragt hätte), einen direkten "Draht" zu Jesus, dem oder dem aufgestiegenen Meister usw zu haben. Diese Spezies findet man häufig unter den selbsternannten, "weißen Magiern", guten Feen, Sprachrohren der Engel. Und sie weisen alles Dunkle, Schwarzmagische weit von sich. Soweit von sich, dass sie dabei leider oftmals übersehen, dass das Gute ohne das Böse, das Lichte ohne das Dunkle, gar nicht bestehen könnte.
Sie gehören zu jenen, die "nur" das Gute sehen, tun, hören, spüren und alles andere schlicht und ergreifend ausblenden. Diese Gattung zeichnet sich dadurch aus, dass sie jedem, gefragt oder ungefragt, gebeten oder ungebeten ihren Rat, ihre göttlichen Gaben, aufdrängen.
Wenn ihr mich fragt (aber mich fragt ja keiner), leiden solche Menschen an einem mehr als ausgeprägtem Helfersyndrom, die nicht merken, dass sie sich durch ihr Tun und Handeln aus dem biologischen und vor allem aus dem universellen Gleichgewicht bringen. Sie merken es in der Regel solange nicht, bis es zum Zusammenbruch kommt. Und oftmals auch darüber hinaus nicht.
Menschen dieser Veranlagung neigen sehr häufig zu Nervenzusammenbrüchen, Depressionen, fallen in tiefe schwarze emotionale Löcher usw.
Häufig klagen sie in solchen Situationen andere an, "sie" seien immer für sie da gewesen -Tag und Nacht -und wenn "sie" mal jemanden bräuchten, dann wäre "nie" jemand für sie da.
Wagt man dann nach dem 100 Zusammenbruch dem/der Begnadeten mal darauf hinzuweisen, dass Er/Sie vielleicht auch seinen Teil dazu beiträgt, dass es Ihm/Ihr mal WIEDER so schlecht geht, könnt ihr sicher sein, dass sie sofort einschnappen, den Beleidigten Mimen, nicht ohne sich jedoch noch für Euer "mangelndes Verständnis" bedankt zu haben.
Filmindustrie, Zeitungen, Bücher und Internet machen es uns heute leicht an Wissen und Informationen zu gelangen. Doch trägt all das auch zu dem heutigen Dilemma bei. Viele (zu viele) Menschen glauben, wenn sie ein Buch übers channeln gelesen haben, transformieren sie sich sofort selbst in ein Medium und können ab sofort anderen ihre Weisheiten verkaufen. Nicht jeder der mal ein Pferd von weitem gesehen hat wird automatisch zum Pferdeflüsterer. Das gleiche gilt für Magie, Energien, Engel, Kartenlegen usw usw
Egal welchen Weg wir einschlagen wollen, das wichtigste bei allen esoterischen, energetischen, spirituellen oder magischen Praktiken ist es, sich NICHT von der eigenen Persönlichkeit zu entfernen. All diese Praktiken sollen uns dabei helfen, sich SELBST zu erkennen, sein eigenes Leben und Schicksal zu meistern!
Es geht NICHT darum den Interessen anderer zu dienen. Es geht NIEMALS darum sich zum großen Menschenhelfer auszurufen.
Es geht immer und einzig nur um unser eigenes SEIN.
gelangweite Leserschaft...
Ich habe mich in den letzten Tagen mehrfach gefragt :
Warum beschäftigen wir Menschen uns mit esoterischen, spirituellen, energetischen oder magischen Praktiken?
Dank der modernen Medien (Filmindustrie, Internet etc.) glauben viele Menschen, es bedürfe lediglich einiger einstudierten Handbewegungen, stilvoll in Szene gestellter Kerzen, ein wenig Rauch aus einer bei Lidl (keine Werbung) erworbenen Teekräutermischungen und selbstredend einem "magischen Mantel" (der darf unter gar keinen Umständen fehlen ! - am besten bei Ebay günstig ersteigert - von einem anderen Hobbymagier) und schon verwandelt man sich in eine Hexe, einen Heiler, einen Wahrsager, ein Medium, oder sonst was beeindruckendes. Dann werkelt man sich noch rasch einen magischen Kreis und Schwuppdiwupp, erscheinen die tollsten Gestalten. Diese kann man dann ohne zu zögern als Engel, Dämonen, Götter, aufgestiegene Meister oder was sich sonst noch so trollt auf diesem bunten Markt bezeichnen.
Und all diese herbeigerufenen Gestalten haben nichts weiter im Sinn, als ihren Beschwörern sofort und augenblicklich, jeden Wunsch von den Lippen abzulesen und selbstredend - Sofort zu erfüllen!
Für all jene Beschäftigungen - und das ist das Beste daran - bedarf es keinerlei Vorkenntnisse und ein jeder kann alles erreichen, ohne auch nur den Hauch von Verantwortungsbewußtsein.
Zum Glück ist es doch in Wahrheit nicht ganz so einfach.
In der Tat sieht es so aus, dass der Antrieb eines Menschen sich mit energetischen, magischen, spirituellen oder esoterischen Themen zu beschäftigen, oftmals aus deren eigener Frustration, aus ihrem Zorn, ihrer Wut, ihrer Angst oder mangeldem Selbstbewußtsein zu finden ist.
Frustrierte Zeitgenossen glauben oftmals ihr Leben, ihr Schicksal nicht durch eigene Kraft in den Griff bekommen zu können. Sie suchen nach Lösungen für ihre Problemchen. Lösungen bei denen sie nicht selber aktiv werden müssen, oder gar die Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen müssen.
Sie leben in dem Wahn, ein bisschen Fidifidi hier, eine hübsche Verkleidung da und all ihre Probleme lösen sich auf Nimmerwiedersehen in Luft auf. Für diese Menschen sind magische, esoterische, spirituelle etc Themen "Die Entschuldigung", die "Fluchmöglichkeit" , sich nicht mit sich selbst beschäftigen zu müssen. Nicht die Verantwortung übernehmen zu können, das Brett vor ihrem Kopf nicht beseitigen zu müssen. Sie wollen einfach nicht in sich selbst, in ihrem Innersten nachsehen müssen, weil sie erkennen könnten, dass 98% ihrer Probleme von ihnen selbst verursacht werden und diese sich ganz einfach durch ein paar kleine Veränderungen ihres Denkens oder Handelns beseitigen ließen.
Kommt ja überhaupt nicht in Frage!
Ich bin ein Magier! Ich bin ein Heiler! Ich bin ein Medium! Ich bin eine Hellseherin! Ich bin eine "Wasweißichnichtnochalles" !
Meine Probleme sind doch nicht MEINE Schuld! Es sind die negativen Energien, der böse Blick meiner Nachbarin, die negativen Geistwesen die andere mir geschickt haben, das Hemd das der Metzger heute morgen an hatte ist Schuld....
Alle, alles mögliche ist Ursache meiner Probleme, aber doch nicht ICH !
Und außerdem gehöre ich einer geheimen, wichtigen, elitären Elite an. Das niedere Gewürm in meinem unmittelbaren Umfeld hat mir gefälligst den nötigen Respekt uneingeschränkte Bewunderung und Hochachtung entgegen zu bringen.
Nein, nicht ich bin es, die/der auf dem Holzweg ist. Nicht ich bin es der/die nur noch hanebüchenden Schwachsinn von sich gibt.
Ihr seid es, die mein Genie nicht erkennen, geschweige denn zu würdigen wissen. Ihr seid die Dummköpfe, die nicht begreifen, dass ich Euch mit ein paar gemurmelten Worten vernichten könnte. Nur meine unendliche Güte bewahrt Euch vor einem Schicksal, dass so grausam ist, dass es mir schon allein bei dem Gedanken daran schaudert.
Also ! Wenn Du schon keinen Respekt vor mir hast, dann zittere wenigstens vor Angst!
Noch problematischer erweist sich die Spezies "Mensch", die sich selbst für noch begnadeter als die ohnehin schon Begnadeten halten.
Sie behaupten oftmals von sich (ohne das man auch nur ansatzweise danach gefragt hätte), einen direkten "Draht" zu Jesus, dem oder dem aufgestiegenen Meister usw zu haben. Diese Spezies findet man häufig unter den selbsternannten, "weißen Magiern", guten Feen, Sprachrohren der Engel. Und sie weisen alles Dunkle, Schwarzmagische weit von sich. Soweit von sich, dass sie dabei leider oftmals übersehen, dass das Gute ohne das Böse, das Lichte ohne das Dunkle, gar nicht bestehen könnte.
Sie gehören zu jenen, die "nur" das Gute sehen, tun, hören, spüren und alles andere schlicht und ergreifend ausblenden. Diese Gattung zeichnet sich dadurch aus, dass sie jedem, gefragt oder ungefragt, gebeten oder ungebeten ihren Rat, ihre göttlichen Gaben, aufdrängen.
Wenn ihr mich fragt (aber mich fragt ja keiner), leiden solche Menschen an einem mehr als ausgeprägtem Helfersyndrom, die nicht merken, dass sie sich durch ihr Tun und Handeln aus dem biologischen und vor allem aus dem universellen Gleichgewicht bringen. Sie merken es in der Regel solange nicht, bis es zum Zusammenbruch kommt. Und oftmals auch darüber hinaus nicht.
Menschen dieser Veranlagung neigen sehr häufig zu Nervenzusammenbrüchen, Depressionen, fallen in tiefe schwarze emotionale Löcher usw.
Häufig klagen sie in solchen Situationen andere an, "sie" seien immer für sie da gewesen -Tag und Nacht -und wenn "sie" mal jemanden bräuchten, dann wäre "nie" jemand für sie da.
Wagt man dann nach dem 100 Zusammenbruch dem/der Begnadeten mal darauf hinzuweisen, dass Er/Sie vielleicht auch seinen Teil dazu beiträgt, dass es Ihm/Ihr mal WIEDER so schlecht geht, könnt ihr sicher sein, dass sie sofort einschnappen, den Beleidigten Mimen, nicht ohne sich jedoch noch für Euer "mangelndes Verständnis" bedankt zu haben.
Filmindustrie, Zeitungen, Bücher und Internet machen es uns heute leicht an Wissen und Informationen zu gelangen. Doch trägt all das auch zu dem heutigen Dilemma bei. Viele (zu viele) Menschen glauben, wenn sie ein Buch übers channeln gelesen haben, transformieren sie sich sofort selbst in ein Medium und können ab sofort anderen ihre Weisheiten verkaufen. Nicht jeder der mal ein Pferd von weitem gesehen hat wird automatisch zum Pferdeflüsterer. Das gleiche gilt für Magie, Energien, Engel, Kartenlegen usw usw
Egal welchen Weg wir einschlagen wollen, das wichtigste bei allen esoterischen, energetischen, spirituellen oder magischen Praktiken ist es, sich NICHT von der eigenen Persönlichkeit zu entfernen. All diese Praktiken sollen uns dabei helfen, sich SELBST zu erkennen, sein eigenes Leben und Schicksal zu meistern!
Es geht NICHT darum den Interessen anderer zu dienen. Es geht NIEMALS darum sich zum großen Menschenhelfer auszurufen.
Es geht immer und einzig nur um unser eigenes SEIN.
Mittwoch, 14. April 2010
Pantanal - Schnorcheln
Heute mach ichs ganz kurz....ein kleiner Einblick in unsere Schnorcheltour im Rio Sucuri...
Schnorcheln im Rio Sucuri.....kleiner Video um auf den Geschmack zu kommen.
Schnorcheln im Rio Sucuri.....kleiner Video um auf den Geschmack zu kommen.
Montag, 12. April 2010
Pantanal -07.04.2010 - Estancia Aqua Viva
Heute Morgen ging es schon früh los. Um halb 8 - pünktlich wie kaum in Brasilien zu finden - steht Jose vor der Tür um mit uns zur Estancia Aqua Viva zu fahren. Wie schon gestern haben wir keine Ahnung, was uns dort erwarten wird. Wir wissen lediglich, dass das Essen von Dona Diuva das beste der gesamten Region sein soll. Gegen halb 9 erreichen wir die Estancia und wie bereits gestern, sind wir gebannt von der Ruhe, der vielfältigen Natur und der netten Art der hiesigen Bewohner. Die Hausherrin begrüßt uns persönlich, zeigt uns Haus und Gelände und läd uns ein, uns wie zu Hause zu fühlen. Wir machen einen kleinen Rundgang auf der Estancia, entlang an einem kleinen Flüsschen, unter schattigen Bäumen, Vögel und der kleine Pinscher des Hauses begleiten uns. Und zeigt uns Dona Diuva wie man einen Tucan füttert. Man nehme ein Stückchen Frucht zwischen die Lippen und schon gehts los.
Etwas später am Vormittag kommen langsam immer mehr Touris auf der Estancia zusammen. Und dann lernen wir David kennen. David wird gleich mit uns einen Urwaldtrip zu verschiedenen Wasserfällen machen. Also Badeklamotten unterziehen und schon gehts los. Hinein ins Dickicht. Im Gänsemarsch, oder Indianerreihe wie man hier sagt, gehts auf einem schmalen ausgetrappelten Pfad los. Im Schatten der hohen Bäume ist es angenehm kühl. Verschiedene Tier kreuzen unseren Weg. Immer an der Wasserlinie des kleinen Flüsschen entlang. Hier und da sind kleine Stege so geschickt in die Natur eingefügt, dass man direkt Lust auf ein Bad bekommt. David erklärt, dass wir auf dem Rückweg ja wieder hier vorbei kommen und unser erstes Bad uns am Endpunkt unserer Wanderung erwartet. Tja und dann kommen wir auch schon bald an diesem Punkt an. Alles in allem ist unsere Wanderung nicht besonders anstrengend, doch das kühle Wasser lockt. Am Endpunkt nun, müssen wir alles zurück lassen, was nass werden könnte. Wir überqueren zu Fuss den Fluss, umgeben von hunderten von Fischen.
Und wie bereits an allen anderen Gewässern die ich bisher hier zu sehen bekommen habe, ist das Wasser glasklar. Keinerlei Verunreinigungen und absolut trinkbar. David erklärt uns, dass die Zahl der Touristen hier täglich begrenzt ist, weshalb solche Trilhas (Touren) nur in Begleitung eines Führes, sowie organisiert durch eines der zahlreichen Reisebüros in der Stadt durchgeführt werden dürfen. Die Stadt Bonito ist führend in ganz Brasilien, beim Thema Umweltschutz und Ecotourismus. Unsere bisherigen Erfahrungen bestätigen dies absolut. Die Stadt selber ist die sauberste, die wir bisher in Brasilien zu sehen bekommen haben. Bonito hat ca. 20.000 Einwohner allerdings zwei gut funktionierende Kläranlagen. Hier geht absolut nichts ungeklärt in die Gewässer. Ich kann mir nur wünschen, dass dieses Beispiel bald in anderen Regionen Brasiliens Schule macht.
Doch nun zurück zu unserem Wasserfall. Nachdem wir einen kleineren Wasserfall überquert haben, geht es auf der anderen Seite des Flusses ein wenig bergauf. Gut gesichert, mit Treppen und Handlauf. Tja und dann stehe wir vor einem Loch....genauer gesagt rechts ein weiterer Wasserfall, der ca. 4 m in die Tiefe abfällt. Und nun haben wir die Wahl...entweder ins Loch springen (ca. 3,5m tief) oder die Treppen wieder runter klettern. David springt als erster um weiteren Springern unten behilflich sein zu können. Nach einem älteren Mann aus Sao Paulo stehe ich selber vor dem Loch....
Ein letzter Ruck....wow..wow..wow....
Eiskalt das Wasser, aber einfach nur genial, genial, genial....
Nachdem wir nass aber alle rundum happy wieder auf der Estancia eingetroffen sind, erwartet uns Dona Divua bereits mit dem Mittagessen und ich kann Euch sagen Freunde...UNVERGLEICHLICH...allein 20 verschiedene Salate erwarten uns, mal ganz abgesehen von den unzähligen anderen Köstlichkeiten. Nachspeisen, Gegrilltes, Gebratenes, Gesottenes....und der Hausherr selber steht am Grill, Rind und Würstchen bis zum abwinken....Wir platzen und kaum einer lehnt die Einladung zur Siesta in der Hängematte im Garten ab. Bald hört man rundum nur noch zurfriedenes Schnarchen.....
Noch mehr Fotos gefällig? ......
Etwas später am Vormittag kommen langsam immer mehr Touris auf der Estancia zusammen. Und dann lernen wir David kennen. David wird gleich mit uns einen Urwaldtrip zu verschiedenen Wasserfällen machen. Also Badeklamotten unterziehen und schon gehts los. Hinein ins Dickicht. Im Gänsemarsch, oder Indianerreihe wie man hier sagt, gehts auf einem schmalen ausgetrappelten Pfad los. Im Schatten der hohen Bäume ist es angenehm kühl. Verschiedene Tier kreuzen unseren Weg. Immer an der Wasserlinie des kleinen Flüsschen entlang. Hier und da sind kleine Stege so geschickt in die Natur eingefügt, dass man direkt Lust auf ein Bad bekommt. David erklärt, dass wir auf dem Rückweg ja wieder hier vorbei kommen und unser erstes Bad uns am Endpunkt unserer Wanderung erwartet. Tja und dann kommen wir auch schon bald an diesem Punkt an. Alles in allem ist unsere Wanderung nicht besonders anstrengend, doch das kühle Wasser lockt. Am Endpunkt nun, müssen wir alles zurück lassen, was nass werden könnte. Wir überqueren zu Fuss den Fluss, umgeben von hunderten von Fischen.
Und wie bereits an allen anderen Gewässern die ich bisher hier zu sehen bekommen habe, ist das Wasser glasklar. Keinerlei Verunreinigungen und absolut trinkbar. David erklärt uns, dass die Zahl der Touristen hier täglich begrenzt ist, weshalb solche Trilhas (Touren) nur in Begleitung eines Führes, sowie organisiert durch eines der zahlreichen Reisebüros in der Stadt durchgeführt werden dürfen. Die Stadt Bonito ist führend in ganz Brasilien, beim Thema Umweltschutz und Ecotourismus. Unsere bisherigen Erfahrungen bestätigen dies absolut. Die Stadt selber ist die sauberste, die wir bisher in Brasilien zu sehen bekommen haben. Bonito hat ca. 20.000 Einwohner allerdings zwei gut funktionierende Kläranlagen. Hier geht absolut nichts ungeklärt in die Gewässer. Ich kann mir nur wünschen, dass dieses Beispiel bald in anderen Regionen Brasiliens Schule macht.
Doch nun zurück zu unserem Wasserfall. Nachdem wir einen kleineren Wasserfall überquert haben, geht es auf der anderen Seite des Flusses ein wenig bergauf. Gut gesichert, mit Treppen und Handlauf. Tja und dann stehe wir vor einem Loch....genauer gesagt rechts ein weiterer Wasserfall, der ca. 4 m in die Tiefe abfällt. Und nun haben wir die Wahl...entweder ins Loch springen (ca. 3,5m tief) oder die Treppen wieder runter klettern. David springt als erster um weiteren Springern unten behilflich sein zu können. Nach einem älteren Mann aus Sao Paulo stehe ich selber vor dem Loch....
Ein letzter Ruck....wow..wow..wow....
Eiskalt das Wasser, aber einfach nur genial, genial, genial....
Nachdem wir nass aber alle rundum happy wieder auf der Estancia eingetroffen sind, erwartet uns Dona Divua bereits mit dem Mittagessen und ich kann Euch sagen Freunde...UNVERGLEICHLICH...allein 20 verschiedene Salate erwarten uns, mal ganz abgesehen von den unzähligen anderen Köstlichkeiten. Nachspeisen, Gegrilltes, Gebratenes, Gesottenes....und der Hausherr selber steht am Grill, Rind und Würstchen bis zum abwinken....Wir platzen und kaum einer lehnt die Einladung zur Siesta in der Hängematte im Garten ab. Bald hört man rundum nur noch zurfriedenes Schnarchen.....
Noch mehr Fotos gefällig? ......
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