So Ihr Lieben, heute gehts ein bisschen weiter im Text. Genauer gesagt ein wenig mehr von Bertl und seinen Begegnungen der dritten Art am untersten südlichen Zipfel von Brasilien. Da wir ja mit dem Bertl schon einen Regentag in Santa Vitoria do Palmar verbracht hatten, wurde es nun endlich Zeit auch mal einen schönen Sonnentag in Chuy und anschließend noch in Santa Vitoria zu verbringen. Santa Vitoria do Palmar war für Bertl an diesem Tag eher mit unangenehmen Gefühlen verbunden...hatte unser Bertl sich doch einen Zahn wackelig gebissen und litt seither an Zahnschmerzen...doch bevor ich ihn dann zum Schafott ..sprich zum Zahnarzt bringen wollte, dachte ich mir eine kleine Ablenkung könne nicht schaden.
Unsere Bushaltestelle in Hermena, hier fährt mehrmals täglich der Bus in die nahegelegene Stadt. Pünktlich versteht sich....
Sehr zur Bertls Verwunderung nötige ich ihn mitten im Nirgendwo zum aussteigen...
Wir überqueren die Landstraße und warten zusammen mit ein paar anderen Fahrgästen auf den Bus aus der Stadt, der uns dann weiter nach Chuy bringen soll...
Bertl fragt unsicher..."Bist du sicher, das hier der Bus hält? Hier ist doch nirgendwo eine Bushaltestelle." Ich bin sicher, Bushaltestellen gibt es hier nur innerhalb der Ortsgrenzen, bzw Stadtgrenzen. Ausserhalb hält der Bus immer dann wenn jemand am Straßenrand steht und winkt. So funktioniert hier Busfahren....
Erst als der Bus dann wirklich anhält verschwinden die letzten Zweifel von Bertls gerunzelter Stirn....
Bertls Impressionen von der Grenzstadt Chuy findet ihr hier :
http://picasaweb.google.de/bayernbert/EinBayerInBrasilien06Chui08092010#
Kurz bevor wir uns auf den Weg zurück nach Santa Vitoria machen, bekommt Bertl noch zur Ablenkung und zur Beruhigung eine der hiesigen Spezialitäten ....
Ja ganz richtig...Softeis....und zwar das Beste Softeis der ganzen Stadt...und für alle Reiseführerbesserwisser...man kann durchaus bedenkenlos Softeis in Brasilien essen, ohne gleich Salmonellenvergiftung oder sonstwas zu bekommen...die Hygienevorschriften sind hier sehr streng und werden vor allem TÄGLICH kontrolliert...Wer immer noch an das glaubt, was ihm Reisführer und einschlägig bekannte, unfugverbreitende Zeitschriften verbreiten, dem entgehen mit absoluter Sicherheit Unmengen an Erfahrungen, nicht nur kulinarischer Art.....
Bertl auf jeden Fall hats nicht nur super geschmeckt...er hats auch ohne Nebenwirkungen überstanden....
Doch dann wurde es ernst...Dr. Marcos wartet...
Bertl hat sichtlich weiche Knie....und ist hinterher total erstaunt ...nicht nur über die saubere Ausstattung der Praxis, sondern auch über die Kompetente Behandlung...man fragt sich wirklich..Bertl Was hattest Du erwartet ?....
Hammer und Meißel ? Kokosmatten und rostige Zangen ?
Scherz beiseite...zum Glück kann Bertl nun seine Reiseerfahrungen ohne Schmerzen weiter genießen. Seien wir ehrlich...es gibt nichts schlimmeres, als sich durch Zahnschmerzen die Ferien verderben zu lassen.
Und nun...ich kann es mir einfach nicht verkneifen...an alle selbsternannten Hellseher und Channel-Queens...die bereits Bertl vor Reiseantritt das allerschlimmst Prophezeit haben...ja selbst nicht davor halt gemacht haben uns dazu bringen zu wollen, Bertl diese Reise auszureden...
HERBERT lebt !! Er erfreut sich bester Gesundheit !! Diese Reise hat ihn bisher wider aller Voraussagen
NICHT umgebracht....Und sie wird es auch nicht tun...
Ach ja und bevor ichs vergesse...hier gibt es den Link zu allen Fotoalben von Bertl.
http://picasaweb.google.de/bayernbert
Donnerstag, 16. September 2010
Samstag, 11. September 2010
Ein Bayer in Brasilien - In Hermena Teil 3
Nachdem nun endlich wieder das Internet funktioniert...
und endlich die Sonne wieder scheint,
wird es Zeit den längsten Sandstrand der Welt zu
erobern...
Laut Guiness Buch der Rekorde liegt Hermenegildo
am längsten Sandstrand der Welt von Cassino - in der Nähe von Rio Grande, bis nach Chuy gibt es 254 Kilometer nichts als Sand und Meer...
Klare Sache das lädt zu endlosen Spaziergängen ein ...sehr zur Freude von Klein Scooby dem nichts mehr Freude macht als den Möwen hinterher zu jagen...auch wenn seine Aussichten auf Erfolg bei weit unter Null liegen.
Menschenleer und nahezu unendlich weit zieht sich unser einsamer Strand. Für Menschen die Ruhe und Einsamkeit suchen, gibt es wahrscheinlich keinen vergleichbaren Ort auf dieser Welt. Wer jedoch den perfekt durchorganisierten Tourismus braucht, der ist hier völlig fehl am Platz. Hier gibt es keine Hotels, nur 2 Posadas, dafür jedoch jede Menge Ruhe, nette Menschen, Frieden und Freunde.
Naja und nun...ihr könnt es Euch sicher schon denken...
mehr Fotos von einem der letzten Paradiese gibt es wieder....Wo? ...Na klar auf dem Link ...
http://picasaweb.google.de/bayernbert/EinBayerInBrasilien04StrandimpressionenVomBadeortHermengildoHermena#
und endlich die Sonne wieder scheint,
erobern...
Laut Guiness Buch der Rekorde liegt Hermenegildo
am längsten Sandstrand der Welt von Cassino - in der Nähe von Rio Grande, bis nach Chuy gibt es 254 Kilometer nichts als Sand und Meer...
Klare Sache das lädt zu endlosen Spaziergängen ein ...sehr zur Freude von Klein Scooby dem nichts mehr Freude macht als den Möwen hinterher zu jagen...auch wenn seine Aussichten auf Erfolg bei weit unter Null liegen.
Menschenleer und nahezu unendlich weit zieht sich unser einsamer Strand. Für Menschen die Ruhe und Einsamkeit suchen, gibt es wahrscheinlich keinen vergleichbaren Ort auf dieser Welt. Wer jedoch den perfekt durchorganisierten Tourismus braucht, der ist hier völlig fehl am Platz. Hier gibt es keine Hotels, nur 2 Posadas, dafür jedoch jede Menge Ruhe, nette Menschen, Frieden und Freunde.
Naja und nun...ihr könnt es Euch sicher schon denken...
mehr Fotos von einem der letzten Paradiese gibt es wieder....Wo? ...Na klar auf dem Link ...
http://picasaweb.google.de/bayernbert/EinBayerInBrasilien04StrandimpressionenVomBadeortHermengildoHermena#
Ein Bayer in Brasilien - Santa Vitoria do Palmar
Trotz Besuch gilt es doch auch unsere tägliche Routine nicht aus den Augen zu verlieren. Einkaufen im Dorf in der hiesigen Paderia, bei Noris und Daniel ( Fotos gibts im Blog von gestern !), gehören genauso dazu, wie meine wöchentlichen Fahrten nach Santa Vitoria do Palmar, unserer kleinen Kreisstadt ca. 30 Kilometer von Hermena entfernt. Ausflüge nach Santa Vitoria do Palmar sind in der Regel Tagesausflüge. Am frühen Mittag machen wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle im Herzen Hermenas ( Fotos vom Zentrum Hermenas gibt es übrigens hier : http://picasaweb.google.de/bayernbert/EinBayerInBrasilien03DasZentrumDesBadeortesHermena# )
Überall gibt es für Bertl was Neues zu entdecken...seien es die Häuser, der Straßenzustand, die Leute...
denn überall wo Bertl auftaucht, stellt man sich gern in Pose für ein Foto, und jeder kommt offen und neugierig auf uns zu, um mehr über Bertl und seine bayrische Heimat zu erfahren....

Gastfreundlichkeit, Offenheit, Herzlichkeit sind hier mehr als Phrasen...sie werden hier noch gelebt...zeichnen die Lebensart der Gauchos aus Rio Grande do Sul
Und wenn Ihr mehr von Santa Vitoria do Palmar sehen wollt...wie immer einfach dem Link folgen :
http://picasaweb.google.de/bayernbert/EinBayerInBrasilien05EinTagInSantaVitoriaDoPalmar#
Überall gibt es für Bertl was Neues zu entdecken...seien es die Häuser, der Straßenzustand, die Leute...
denn überall wo Bertl auftaucht, stellt man sich gern in Pose für ein Foto, und jeder kommt offen und neugierig auf uns zu, um mehr über Bertl und seine bayrische Heimat zu erfahren....

Gastfreundlichkeit, Offenheit, Herzlichkeit sind hier mehr als Phrasen...sie werden hier noch gelebt...zeichnen die Lebensart der Gauchos aus Rio Grande do Sul
Und wenn Ihr mehr von Santa Vitoria do Palmar sehen wollt...wie immer einfach dem Link folgen :
http://picasaweb.google.de/bayernbert/EinBayerInBrasilien05EinTagInSantaVitoriaDoPalmar#
Ein Bayer in Brasilien - In Hermena Teil 2
Nachdem Bertl dann zum ersten Mal einem richtigen Gaucho über den Weg gelaufen war...
So richtig mit Pluderhose, Kappe und dem obligatorischen Chimarrao, dem hiesigen Nationalgetränk, war es nur eine Frage der Zeit, bis er selber herausfinden musste, was es damit auf sich hat.....
So richtig mit Pluderhose, Kappe und dem obligatorischen Chimarrao, dem hiesigen Nationalgetränk, war es nur eine Frage der Zeit, bis er selber herausfinden musste, was es damit auf sich hat.....
Erste vorsichtige Versuche....
| Die Begeisterung hält sich in Grenzen :-)) |
Das endgültige Urteil : Das schmeckt wie Heuwiese ganz hinten links.....
Ein Bayer in Brasilien - In Hermena
Auf vielfachen Wunsch...gehts weiter.
Zusammen mit Bertl sind auch die Santa Rosa Winde in Hermena angekommen. Die Santa Rosa Winde sind ein jährlich, Ende August auftretendes, Wetterphänomen. Zusammen mit starken Winden kommen Gewitter und heftige Regenfälle. In diesem Jahr wollten die Santa Rosa Winde anscheinend der Bertl besonders beeindrucken und haben uns ganze 6 Tage lang mit Regen, Regen, Regen beglückt. Wie das hier nun mal so ist...bedeutet heftiger Regen und starke Gewitter bei uns auch gleichzeitig...längere Stromausfälle und damit verbundene Internetausfälle. Um den ganzen nun auch noch die Krone auf zu setzen hat der Blitz in den Sendemast eingeschlagen und damit den Totalausfall des Internets bewirkt. 5 lange Tage ohne Internet....
Nun ja, für uns, die wir hier ja schon eine Weile leben, völlig normal....
Für Bertl....völlig unverständlich...
Warum repariert der Mensch das nicht?
Weil er bei dem Wetter nicht auf den 30m hohen Turm klettern kann...
Wieso denn hoch klettern? Warum bestellt er keinen Kranplattform-Wagen?
Wir halten uns die Bäuche vor lachen....Weil es so was hier im Umkreis von 300 Kilometern nicht gibt?
Doch dann endlich am Samstag, am späten Vormittag, klart es auf...Optimismus macht sich breit...heute, heute wird es repariert...
Ich bedauere es wirklich aufrichtig, Bertls Optimismus im Keim ersticken zu müssen....
Ab Samstag Mittag wird nicht mehr gearbeitet...und außerdem weiß ich, das unser Internetmensch, seiner Gattin hat versprechen müssen, das die Wochenenden heilig sind...Keine Arbeit, Keine Kunden von Samstag-Mittag 12.00 Uhr bis Montag - Morgen 9.30 Uhr...
Bertl steht der Mund offen....er kann es nicht glauben...Des geht doch nicht...Das kann doch nicht sein...Der muss doch...seine Kunden...
Er kann es nicht fassen...und wir liegen am Boden vor lachen....
Nicht falsch verstehen, wir lachen den Bertl nicht aus...ganz im Gegenteil...
Wir amüsieren uns köstlich, weil sich hier ganz deutlich zeigt:
In Deutschland ist alles durchorganisiert...bis ins kleinste Detail geregelt...da gibt es keinen Platz mehr für Improvisationen...alles geregelt, alles durchdacht...und wir erwarten immer in anderen Ländern die gleichen Voraussetzungen vor zu finden...der Gedanke das es den Menschen hier wichtiger ist, ihre Zeit mit der Familie zu verbringen, anstatt seine Kunden zufrieden zu stellen, ist in der Regel erstmal befremdlich...
Doch haben wir gemeinsam mit Bertl, die Zeit genutzt um darüber nach zu denken, ob es nicht doch die westlich-materiell eingestellte Welt sein könnte......die sich auf dem Holzweg befindet...????
Die kurzen Regenpausen nutzen wir, um Bertl einen ersten Eindruck von unserem schönen, wenn auch nassen Hermena zu vermitteln...und was er dort sah...seht ihr hier :
http://picasaweb.google.de/bayernbert/EinBayerInBrasilien02GeliUndFriedbertSHeimatDerBadeortHermengildoHermena#
Zusammen mit Bertl sind auch die Santa Rosa Winde in Hermena angekommen. Die Santa Rosa Winde sind ein jährlich, Ende August auftretendes, Wetterphänomen. Zusammen mit starken Winden kommen Gewitter und heftige Regenfälle. In diesem Jahr wollten die Santa Rosa Winde anscheinend der Bertl besonders beeindrucken und haben uns ganze 6 Tage lang mit Regen, Regen, Regen beglückt. Wie das hier nun mal so ist...bedeutet heftiger Regen und starke Gewitter bei uns auch gleichzeitig...längere Stromausfälle und damit verbundene Internetausfälle. Um den ganzen nun auch noch die Krone auf zu setzen hat der Blitz in den Sendemast eingeschlagen und damit den Totalausfall des Internets bewirkt. 5 lange Tage ohne Internet....
Nun ja, für uns, die wir hier ja schon eine Weile leben, völlig normal....
Für Bertl....völlig unverständlich...
Warum repariert der Mensch das nicht?
Weil er bei dem Wetter nicht auf den 30m hohen Turm klettern kann...
Wieso denn hoch klettern? Warum bestellt er keinen Kranplattform-Wagen?
Wir halten uns die Bäuche vor lachen....Weil es so was hier im Umkreis von 300 Kilometern nicht gibt?
Doch dann endlich am Samstag, am späten Vormittag, klart es auf...Optimismus macht sich breit...heute, heute wird es repariert...
Ich bedauere es wirklich aufrichtig, Bertls Optimismus im Keim ersticken zu müssen....
Ab Samstag Mittag wird nicht mehr gearbeitet...und außerdem weiß ich, das unser Internetmensch, seiner Gattin hat versprechen müssen, das die Wochenenden heilig sind...Keine Arbeit, Keine Kunden von Samstag-Mittag 12.00 Uhr bis Montag - Morgen 9.30 Uhr...
Bertl steht der Mund offen....er kann es nicht glauben...Des geht doch nicht...Das kann doch nicht sein...Der muss doch...seine Kunden...
Er kann es nicht fassen...und wir liegen am Boden vor lachen....
Nicht falsch verstehen, wir lachen den Bertl nicht aus...ganz im Gegenteil...
Wir amüsieren uns köstlich, weil sich hier ganz deutlich zeigt:
In Deutschland ist alles durchorganisiert...bis ins kleinste Detail geregelt...da gibt es keinen Platz mehr für Improvisationen...alles geregelt, alles durchdacht...und wir erwarten immer in anderen Ländern die gleichen Voraussetzungen vor zu finden...der Gedanke das es den Menschen hier wichtiger ist, ihre Zeit mit der Familie zu verbringen, anstatt seine Kunden zufrieden zu stellen, ist in der Regel erstmal befremdlich...
Doch haben wir gemeinsam mit Bertl, die Zeit genutzt um darüber nach zu denken, ob es nicht doch die westlich-materiell eingestellte Welt sein könnte......die sich auf dem Holzweg befindet...????
Die kurzen Regenpausen nutzen wir, um Bertl einen ersten Eindruck von unserem schönen, wenn auch nassen Hermena zu vermitteln...und was er dort sah...seht ihr hier :
http://picasaweb.google.de/bayernbert/EinBayerInBrasilien02GeliUndFriedbertSHeimatDerBadeortHermengildoHermena#
Mittwoch, 1. September 2010
Ein Bayer in Brasilien 30.08.2010
Die Taxifahrt erinnerte mich an die Geschichte eines Touristen, welcher im Taxi durch die unendliche Weiten der Straßen in Rom die Fahrweise dieser Spezies der rasanten Beförderung hautnah erleben durfte. Überrascht den Droschkenchauffeur fragte, warum denn dieser jetzt eigentlich bei "grün" anhalten würde, da er ja schließlich bereits mindestens zehn "rot" anzeigende Lichtzeichenanlagen überfahren habe. Worauf der Genius des rollenden Fahrgastgewerbes zur Erklärung gab, dass ja schließlich ein Kollege kommen könnte.
Diese Taxifahrt, war 100% damit identisch!
Während jene Taxifahrt, wenigstens mit einem für mich verkehrstüchtigem und gepflegtem Fahrzeug mir schon sehr abenteuerlich erschien, steigerte sich dieses bei der rund 30 km langen Fahrt von Busbahnhof Santa Vitoria do Palmar nach Hermengildo (Hermena im Volksmund) zur Begegnung der dritten Art.
Nicht nur dass die Fahrwege, als Straße kann man es irgendwie nicht so wirklich bezeichnen, diplomatisch ausgedrückt, einige Unebenheiten aufwiesen, war auch noch das Fahrzeug, oder was immer es auch war, den Bodenverhältnisssen doch sehr angepasst. Neben dem erheblich fortgeschrittenen Alters des Vehikels besaß es offensichtlich weder Stoßdämpfer noch irgendwelche Mechanismen um die Seitenscheibe in Position zu halten.
Bei jeder Unebenheit des unbekannten Untergrundes, und davon gab es schier unendliche, musste man befürchten, dass das Vehikel das rund 30 km entfernte Ziel wohl nur noch in Einzelteilen erreichen werden könne.
Eines möchte ich aber nicht versäumen zu erwähnen. Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen, die ich wirklich das Vergnügen hatte, im größten Land des südamerikanischen Kontinents kennenlernen zu dürfen, war bisher sprichwörtlich.
Diese Taxifahrt, war 100% damit identisch!
Während jene Taxifahrt, wenigstens mit einem für mich verkehrstüchtigem und gepflegtem Fahrzeug mir schon sehr abenteuerlich erschien, steigerte sich dieses bei der rund 30 km langen Fahrt von Busbahnhof Santa Vitoria do Palmar nach Hermengildo (Hermena im Volksmund) zur Begegnung der dritten Art.
Nicht nur dass die Fahrwege, als Straße kann man es irgendwie nicht so wirklich bezeichnen, diplomatisch ausgedrückt, einige Unebenheiten aufwiesen, war auch noch das Fahrzeug, oder was immer es auch war, den Bodenverhältnisssen doch sehr angepasst. Neben dem erheblich fortgeschrittenen Alters des Vehikels besaß es offensichtlich weder Stoßdämpfer noch irgendwelche Mechanismen um die Seitenscheibe in Position zu halten.
Bei jeder Unebenheit des unbekannten Untergrundes, und davon gab es schier unendliche, musste man befürchten, dass das Vehikel das rund 30 km entfernte Ziel wohl nur noch in Einzelteilen erreichen werden könne.
Eines möchte ich aber nicht versäumen zu erwähnen. Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen, die ich wirklich das Vergnügen hatte, im größten Land des südamerikanischen Kontinents kennenlernen zu dürfen, war bisher sprichwörtlich.
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