In Anbetracht unserer nächtlichen Ankunft, hat die Agentur unseren Vormittagsausflug ohne Probleme, auf einen anderen Tag verlegt und so starten wir heute erst am späten Vormittag. Mit unserem Fahrer Jose (inzwischen schon mehr Freund, als Fahrer) gehts auf zum Rio Sucuri. Ich frage nach der Bedeutung des Namen und erfahre, Sucuri bedeutet soviel wie grosse Schlange. Hmmm soll das nun heißen, dort gibt es große Schlangen? Jose schmunzelt: "Ja die ganz großen, die Anacondas....!" Er amüsiert sich riesig über mein Gesicht. Nein danke....
Nun lacht er sich halb tot. Nein, Nein wehrt er ab, nur ein Scherz der Einwohner. Sucuri bedeutet zwar tatsächlich Schlange, jedoch hat der Fluss seinen Namen deshalb, weil er aus der Luft, wie eine riesige Schlange aussieht. Ich bin beruhigt.
Gleich bei der Ankunft erwartet uns ein riesiges Mittagsbuffet. Essen ohne Ende...alles im Preis inbegriffen. Unser erster Kontakt mit der hiesigen Küche. Selbst mit den kleinsten Portionen schafft man es hier nicht von allem etwas zu probieren. Es ist einfach zuviel. Aber alles SUPER SUPER SUPER.
Nach dem üppigen Essen dürfen wir auf der Estancia noch ein wenig ausruhen. Überall gibts kleine Oasen mit Liegestühlen. Kaffee, Sonnenschutz. Swimmingpool. Ein wenig mißtrauisch bin ich schon, als ich beim Rundgang den Pavillion mit den Neopren Anzügen entdecke. Was das wohl gibt ? Ich werde es wohl schneller erfahren, als mir lieb ist. Gegen 15.00 Uhr kommt Elson (ein Angestellter der Estancia) um uns zur Verkleidungspartie abzuholen.
Ich fasse es nicht, ich muss mich tatsächlich in so einen Gummianzug zwängen. inklusive der Donald Duck Schuhe. Unter viel Gelächter und Hallo macht sich die Gruppe in Neopren auf zum Laster. Wir werden etwa 2 Kilometer weit in den Mato gefahren. Von hier gehts zu Fuss weiter. Nach einem angenehmen Fussmarsch stehen wir an der Quelle des Rio Sucuri. Das Wasser sprudelt kristallklar in dicken Blasen aus dem Boden. Ein paar Meter weiter, gehts dann direkt ins Wasser. Mit Schnorchel und Taucherbrille, lassen wir uns 1,8km auf dem Fluss treiben. Inmitten der Fische und einer unvergesslichen Flusslandschaft. Viel zu schnell, für meinen Geschmack ist dieser Trip zu Ende...Schade...
Am Ende des Flusses erwartet uns bereits der Laster, der uns zurück zur Estancia bringt. Egal wie, aber das war ein einfach unvergessliches Erlebnis.
Tja und wer nun mehr Bilder von diesem Tag sehen möchte, der folgt einfach wieder dem Link
http://picasaweb.google.de/Anquelica/Pantanal#
Ich bemühe mich alles immer so aktuell wie nur möglich für Euch zu gestalten.
Für heute sag ich tschüss, ich geh jetzt ins Städtchen einen schönen Taboa trinken.
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