Warnung :
Diese Geschichte ist rein fiktiv. Jede Ähnlichkeit mit lebenden, toten, anorganischen oder sonstigen Wesen ist rein zufällig (oder doch nicht?), weder beabsichtigt, noch gewollt.
Die Namen der nicht existierenden Personen habe ich zu deren Schutz verändert. Sollte nun dennoch der ein oder andere glauben, sich hier wieder zu erkennen, empfehle ich dringend einen Besuch beim Arzt, Apotheker oder in jedem beliebigen Gemischtwarenladen.
Ich erwachte mit rasenden Kopfschmerzen. Mein Schädel brummte, als hätte ich an einem dreitägigen Saufgelage teilgenommen. Meine Zunge lag dick, trocken und pelzig in meinem Mund. Vorsichtig öffnete ich die Augen. Um mich herum war tiefe Dunkelheit. Was war los? Normalerweise schlief ich tief und fest durch, maximal der einsetzende Südwind vermochte dann und wann, meine gesegnete Nachtruhe zu unterbrechen. Mit geschlossenen Augen lauschte ich in die Dunkelheit. Nichts. Da war absolut nichts ungewöhnliches zu vernehmen. Vorsichtig richtete ich mich in meinem Bett auf, setzte mich auf die Bettkante. Mein Kopf nahm jede, noch so kleine, Bewegung sofort übel und strafte mich mit einem weiteren Gongschlag. Ich blieb eine Weile so regungslos sitzen, bis mein Gehirn, in langsam abnehmenden Wellen aufhörte, gegen die Schädeldecke zu schwappen. Leise stand ich auf und ging in die Küche um ein Glas Wasser zu trinken, dieses unangenehme Gefühl der Trockenheit im Mund zu beseitigen. Ein Blick auf die Küchenuhr zeigte 3:04 Uhr. Was für eine unchristliche Zeit. Langsam, behutsam einen Fuß vor den anderen setzenden, tappte ich im Dunkeln ins Badezimmer. Unschlüssig stand ich vor dem Waschbecken. Sollte ich aufbleiben oder besser wieder ins Bett gehen? Kurz nach 3:00Uhr grenzte dann doch noch an Körperverletzung. Also beschloss ich mich wieder ins warme Bett zu verziehen. Mein Kopf dankte mir diese Entscheidung nach einer Weile, mit nachlassendem Schmerz. So lag ich bewegungslos wach und schaute in die Dunkelheit. Ich begann zu grübeln, was mich wohl geweckt haben mochte, bzw was diese gewaltigen Kopfschmerzen verursacht haben mochte. Einer plötzlichen Eingebung folgend, begab ich mich auf die astrale Ebene und begann den magischen Schutzkreis um unser Haus herum zu untersuchen. Augenscheinlich war alles in Ordnung. Sicherheitshalber begann ich dann im östlichen Sektor damit, ihn zu erneuern, als ich plötzlich ein infernalisches (nicht für das menschliche Ohr hörbaren) Geschrei vernahm. Ich schaute nach Norden und glaubte für einen winzigen Moment die vor Wut verzerrte Grimasse von Herrn Schmidt zu erkennen. So schnell diese Erscheinung gekommen war, so schnell war sie auch wieder verschwunden. Beunruhigt setzte ich meine Tätigkeit fort. Sollte dort draußen ein wütender Herr Schmidt auf der astralen Ebene lauern, konnte es nicht schaden, den Schutzkreis ein wenig zu verstärken.
Bevor ich nun weiter erzähle muss ich vielleicht erklären, was es mit diesem Herrn Schmidt auf sich hat. Ich lernte diesen Mann vor einigen Jahren, während eines Besuches in Deutschland kennen. Schon sehr schnell gab sich Herr Schmidt als Interessent für esoterische und spirituelle Themen zu erkennen. Besonders begeistert äußerte er sich über Reiki und jede Art von Energiearbeit. Da es sich hier um Themen handelt, die auch nicht unbedingt abseits meiner Interessengebiete liegen, hatten wir uns sehr viel zu erzählen. Allerdings dauerte es nicht lange, bis sich herausstellte, dass Herr Schmidt ein sehr "einfach gestrickter" Mensch war. Ein wartete mit einem umfangreichen Internethalbwissen auf. Auf vereinzelte Nachfragen meinerseits, bekam ich kein einziges Mal eine konkrete Antwort, sondern wurde immer nur mit irgendwelchen auswendig gelernten "Esophrasen" abgespeist. Auch nachdem ich wieder in meine Wahlheimat zurück gekehrt war, hatten wir regen Email,- und Chatkontakt. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass mir das unzulängliche Halbweisheitengeschwätz von Herrn Schmidt, mit der Zeit auf die Nerven ging. Herr Schmidt bekam fast wöchentlich neue "Energien" aus dem Universum verliehen, eine immer noch phantastischer als die vorangegangene. So blieb es nicht aus, dass ich immer mehr bohrte, hinterfragte, kritisierte....
Was ich auch unternahm um diesen Menschen zum Nachdenken anzuregen, wurde schlichtweg ignoriert, oder aber mit, an Dummheit grenzenden Argumenten, vom Tisch gefegt. Ich weiß, das klingt jetzt vielleicht überheblich, aber wenn ich jetzt anfangen würde ein Beispiel zu geben, wüsste ich nicht wo anfangen und wo aufhören....
Inzwischen hatte sich weiter heraus kristallisiert, dass Herr Schmidt nicht nur über eine lebhafte Phantasie verfügte, sondern es ihm auch an jeglicher Art von Gedankenkontrolle bzw der nötigen Disziplin für einen wahren Adepten der esoterischen Lehren mangelte. Immer wenn ich ihm einen Vorschlag machte, wie er anfangen könnte, seine latent vorhandenen Fähigkeiten besser kennen zu lernen, zu kontrollieren und gezielter einzusetzen, begann er zwar die von mir vorgeschlagenen Übungen zu probieren, erklärte jedoch mit schöner Regelmäßigkeit innerhalb von drei Tagen, seine "geistigen Führer" hätten im gesagt das brauche er nicht zu trainieren, nicht zu tun, weil er dieses Wissen bereits in einem früheren Leben erworben habe.
Blablabla....
Ich bitte um Verständnis, dass ich dann den Kontakt zu Herrn Schmidt radikal abgebrochen habe. Ich hatte einfach keine Lust mehr auf dummes Geschwafel und permanente Selbstbeweihräucherung, ohne jegliches, auch nur im Ansatz vorhandene Hintergrundwissen.
Jeder Versuch, nicht nur meinerseits, sondern einer beachtlichen Anzahl von Gleichgesinnter, wurden, wie bereits gesagt, mit leeren, hohlen Phrasen oder wilden Phantastereien vom Tisch gefegt. Noch weniger Schwung konnte ich aufbringen, Herrn Schmidt immer wieder zu bestätigen, wie toll er doch sein, was für ein großer Heiler, Hellseher, usw...
Auch das ging nicht nur mir allein so. Für Herrn Schmidt begann eine einsame Zeit, immer mehr Freunde, Menschen wanden sich von ihm ab und auch hier suchte er die Schuld dafür immer nur bei irgendwelchen "dramatischen" Ereignissen. Er selbst war und blieb in seiner Selbstherrlichkeit unantastbar. Den letzte großen "Knall" mit ihm hatte es nun vor ein paar Wochen gegeben.
Darüber hinaus litt er in sich ständig verkürzenden Abschnitte unter der Macke, man (wir) würde Komplotte gegen ihn schmieden....
Lange Rede, kurzer Sinn
Und so war ich nicht unbedingt überrascht, seine wutverzerrte Fratze am äußeren Rand meines Schutzkreises zu sehen, machte mir jedoch auch keine unnötigen Sorgen, weil ich wusste, dass sein Halbwissen niemal ausreichen würde, mir weder weltlich, noch auf der mentalen Ebene Schaden zu zu fügen.
Diese nun doch etwas umfangreichere Erklärung war notwendig, damit der mir bis hierher geneigte Leser in die Lage versetzt wird, die nun nachfolgenden Ereignisse zu deuten oder zu verstehen.
So zog ich also entschlossen die Bettdecke über die Schultern und genehmigte mir noch eine Mütze Schlaf. Gegen 8.00Uhr wurde ich erneut wach und registrierte voller Freude, dass sich der stechende Kopfschmerz in einen, weit erträglicheren dumpfen Druck verwandelt hatte. Ich beschloss, die nächtlichen Ereignisse unter einer erfrischenden Dusche abzuspülen und meinen Tag wie geplant zu verbringen.
Am späten Vormittag bekam ich gänzlich unerwartet, lieben Besuch von einem meiner hiesigen Nachbarn, den ich schon viele Monate nicht gesehen hatte. Pai Carlos. Pai Carlos ist ein Pai dos Santos (Vater der Heiligen), der hiesigen Umbandagemeinschaft. Wir kennen uns schon viele Jahre und haben einen sehr freundschaftlichen und respektvollen Umgang miteinander. Pai Carlos kennt meinen "religiösen" Initiationsgrad und auch wenn wir für manche Dinge unterschiedliche Namen verwenden, sind wir uns im Kern der Anschauungen und Lehren immer einig gewesen. So steht er also draußen am Tor und macht sich durch das hier typische Händeklatschen bemerkbar. Ich freue mich wirklich ihn zu sehen und bitte ihn natürlich herein zu kommen auf ein paar Worte und nicht dort auf der Straße zu verweilen. Als ich das Tor öffne und er eintritt, runzelt er kurz die Stirn, eine nur kurze Erscheinung, die mir jedoch nicht entgeht. Wir setzen uns auf die Veranda und plaudern über ein paar belanglose Dinge. Urplötzlich und ohne Vorankündigung steht er auf und sieht mich ernst an. "Du weißt schon, dass sich da draußen etwas herumtreibt, dass Dir nicht unbedingt wohl gesonnen ist? Dieses Wesen da draußen ist voller Hass, Missgunst, Überheblichkeit und Rachegedanken."
"Ja, ich weiß, ich habe es schon heute Nacht bemerkt. Aber ich denke, es ist nicht stark genug, meinen Schutzkreis zu durchbrechen."
"Ja, mag sein das Du recht hast, aber erlaube mir, um Deinen äußeren Kreis, einen weiteren Kreis, meiner Glaubensrichtung zu ziehen. Du bist hier in meinem Land, da kann es nicht schaden, auch auf meine Schutzgeister zurück zu greifen."
Warum nicht? Ich weiß er meint es gut und wie meine Urgroßmutter (eine wahrhaft weise Frau) gesagt hätte : "Doppelt gemoppelt, hält besser!"
Und so beginnt er um meinen Kreis herum, einen weiteren Kreis zu ziehen. Während ich ihm dabei zusehe, bemerke ich im südlichen Sektor eine kleine Flamme. Pai Carlos macht mich gerade auch darauf aufmerksam. "Dein Freund ist aber ziemlich übel drauf" sagt er. "Weiß er was er tut?"
"Nein, ich fürchte nicht. Er gehört zu der Art Menschen, die sich aus dem bekannten spirituellen Wissen, das für ihn angenehme heraus fischt und sich über jegliche Art universeller Gesetzmäßigkeiten glaubt erheben zu können".
Pai Carlos nickt zustimmend. "Ja genau so fühlt es sich an. Dein Freund hat sich mit Kräften eingelassen, die er weder lenken, noch beherrschen kann. Er glaubt er habe die Kontrolle, aber tatsächlich haben SIE die Kontrolle über ihn. Ich werde später am Tag noch einen Bannzauber für Dich inizieren, sei heute bitte besonders achtsam. Ich weiß Du bist gut gewappnet, aber gibt trotzdem acht, nicht dass Du mir unverhofft in eine seiner albernen Fallen tappst."
Ich verspreche es ihm.
Nach dem Mittagessen, mache ich mich auf den Weg zur Bushaltestelle. Ich habe in der nahegelegenen Kreisstadt ein paar Dinge zu erledigen. Auf dem Weg zum Bus bemerke ich, dass die kleine Flamme mir, wenn auch in einigem Abstand, so doch kontinuierlich folgt. Ich beschließe, sie zwar im Auge zu behalten, ihr aber weiter keine Aufmerksamkeit zu schenken um sie nicht unnötig zu stärken. Mein Nachmittag in der Stadt verläuft ohne besondere Vorkommnisse. Hier und da bemerke ich die kleine Flamme, aber niemals wagt sie es, den Abstand zwischen uns merklich zu verringern.
Nachdem ich alles nötige erledigt habe, beschließe ich noch schnell auf einen Sprung bei dem hiesigen Padre vorbeizuschauen. Eine Freundin hatte mich gebeten, ein Kreuz durch ihn weihen zu lassen, und ich möchte die verbleibende Zeit nutzen, um zu erfahren, ob er schon die Zeit hatte, dieses kleine Kreuz für sie zu weihen. Bevor ich die Kirche betrete, bemerke ich aus den Augenwinkeln, dass die kleine Flamme, mir nicht ins Innere der Kirche folgt. Zugegebenermaßen es gelingt mir nicht, ein gehässiges Lächeln zu unterdrücken. Geweihter Boden, denke ich befriedigt vor mich hin, ist Dir wohl doch zu heiß?
Der Padre hat das Kreuz geweiht, verstaut es noch in einer kleinen Papiertüte und nach ein paar freundlichen Worten verabschieden wir uns herzlich von einander.
Als ich 20 Minuten später die Kirche wieder verlasse, registriere ich erstaunt, dass die kleine Flamme nirgendwo zu sehen ist. Mir bleibt nicht viel Zeit, mich darüber zu wundern, weil ich gleich darauf einem Bekannten in die Arme laufe. Erst als ich fast 2 Stunden später wieder im Bus in Richtung Heimatort sitze, fällt mir auf, dass die Flamme noch immer nicht wieder aufgetaucht ist. Wo mag sie geblieben sein? Hat Pai Carlos wie versprochen den Bannzauber gemacht und die Flamme damit in die Flucht geschlagen? Ich werde ihn danach fragen und sehen ob sich dort eine zeitliche Übereinstimmung finden läßt.
Als der Bus 30 Minuten später unser Dorf erreicht, sehe ich schon von weitem den Menschenauflauf. Ganz in der Nähe der Bushaltestelle hat sich eine große Menschenmenge versammelt. Ein Feuerwehrauto steht ebenfalls dort. Aus den Überresten einer kleinen Holzcabana dringt nur noch dichter Rauch.
In der Menge entdecke ich Pai Carlos und beschließe ihn zu fragen, was passiert ist. Als er mich sieht, winkt er mich aufgeregt näher.
"Das !" sagt er und zeigt auf die qualmenden Holzreste des ehemaligen Wohnhauses, "ist das Werk Deines verantwortungslosen Freundes!" Die Art und Weise, die Bestimmtheit mit der dies äußert, läßt keinen Widerspruch zu. Er weiß was er sagt und er weiß auch warum er dies sagt.
"Wann ist das Feuer ausgebrochen?" frage ich ihn. Er zuckt mit den Schultern. "Genau weiß ich es auch nicht, aber ich schätze so vor 2,5 - 3 Stunden. Warum fragst Du?" Ich halte erschrocken die Luft an. Wenn das stimmt, dann war das etwa genau um die Zeit, als ich die Kirche betreten habe. Und danach war die kleine Flamme nicht mehr in meinem Gesichtskreis aufgetaucht.
Sollte da ein Zusammenhang bestehen? Ich teile meine Gedanken mit Pai Carlos und er nickt.
Ganz sicher sogar, ist seiner Meinung nach dort ein Zusammenhang zu sehen. Als er kurz nach der Feuerwehr hier eintraf, war er sich sicher, die kleine Flamme gesehen zu haben.
Schnell erkundige ich mich, ob der alleinerziehenden Mutter, oder einem ihrer 4 Kinder etwas zugestoßen ist. Nein, sie konnten sich alle rechtzeitig in Sicherheit bringen.
"Das sage ich Dir" schnaubt Pai Carlos empört, "wenn dieser Halunke in meiner Gemeinschaft wäre, würde ich ihn das Haus dieser armen Frau eigenhändigt Balken für Balken wieder aufbauen lassen. Aber glaub mir, dass hat er nicht ungestraft getan."
"Bitte, Pai Carlos ich glaube nicht, dass so etwas in seiner Absicht lag. Er weiß halt einfach nicht, auf was er sich da eingelassen hat, bzw mit was für Mächten er da herumspielt."
"Verteidige ihn nicht auch noch, wenn er es nicht weiß oder nicht wissen will, dann gerade ist es höchste Zeit im einen Denkzettel zu verpassen." Sein Ton verrät, dass es zwecklos ist weiter mit ihm darüber zu diskutieren und im Stillen gebe ich ihm ja sogar Recht. Wer so fahrlässig handelt und dabei noch Unschuldige in Gefahr bringt, hat eine Lektion verdient.
Ich weiß, dass es sinnlos ist, Pai Carlos zu fragen, was er nun zu tun gedenkt, er würde es mir wahrscheinlich eh nicht auf die Nase binden. Und als hätte er meine Gedanken gehört, sagt er :
"Du wirst innerhalb der nächsten 24 Stunden erfahren, was passiert ist."
Schweigend treten wir gemeinsam den Heimweg an. Bei mir zu hause angekommen, entdecken wir fast gleichzeitig die kleine Flamme vorm Haus. Ganz dicht vor der Schwelle zum Schutzkreis schwebt sie über dem Boden. Bevor ich noch reagieren kann, beginnt Pai Carlos damit einen Bannzauber zu wirken. Hastdunichtgesehen, fängt die kleine Flamme an zu zittern, wird kleiner und kleiner, bis nur noch ein winziger Lichtpunkt übrig ist, dem Pai Carlos dann mit einem riesigen Schwall Spucke, begleitet von nicht eben salonfähigen Geräuschen, das Ende bereitet.
Der Spuk ist vorbei, genau wie auch meine Kopfschmerzen. Wir beide überprüfen noch einmal die astrale Ebene, aber dort ist nichts mehr zu sehen, oder zu spüren. Die Flamme ist fort und auch die astrale Projektion von Herrn Schmidt ist nirgendwo mehr zu finden.
Spät am Abend chatte ich mit ein paar Freunden aus Deutschland. Ohne es zu wollen, oder gar zu beabsichtigen, kommt das Gespräch auch auf Herrn Schmidt. Im Grunde interessiert es mich weniger als Null, was er so treibt oder auch nicht treibt. Gerade will ich meiner Freundin erklären, dass ich lieber nicht über ihn sprechen möchte, als ihre Nachricht in meinem Chatfenster aufleuchtet. Und dort steht es nun, gewissermaßen schwarz auf weiß :
- Ach ja und das neuste. Heute hat es bei Herrn Schmidt einen Zimmerbrand gegeben. Zum Glück war er gerade in der Nähe und konnte das schlimmste verhindern. Aber er hat sich stundenlang bei mir über den Geruch und den Ruß in seiner Wohnung beschwert.-
Ich lehne mich vor dem PC zurück und schließe die Augen. Vor meinem inneren Auge erscheint das gutmütige Gesicht von Pai Carlos und er zwinkert mir zu. Hat er also doch noch Gnade vor Recht ergehen lassen?
Bedauerlicherweise hat Herr Schmidt bis heute nichts dazu gelernt. Stur und unnachgiebig beharrt er auf seinen "Halbweisheiten". Schade eigentlich, er könnte ein wahrhaft Wissender werden, wenn.....
Abschließend möchte ich noch einmal darauf hinweisen. Diese Geschichte ist frei erfunden, sie hat sich zu keinem Zeitpunkt, an keinem Ort dieser Welt, mit keiner der genannten Personen tatsächlich zugetragen.
Was nicht heißt, dass sie sich nicht Tag für Tag, so oder so ähnlich, überall auf der Welt ereignet.